Im Jahr 1212 sah der heilige Dominikus während seines Aufenthalts in Toledo die Gottesmutter Maria, die ihm den Rosenkranz übergab. In vielen Kirchen ist diese Vision dargestellt - auch bei uns in der Pfarrkirche (linker Seitenaltar). Dominikus erkannte darin die Antwort auf seine Gebete, mit denen er sich auch an die Jungfrau um Hilfe gewandt hatte, um zu erfahren, wie er die Irrlehre der Albigenser bekämpfen solle.

So wurde der Rosenkranz zur weitverbreitetsten Andacht gegen Irrlehren aller Art und zur entscheidenden Waffe, um die angreifenden Moslems bei Lepanto zu besiegen. Wie bereits die Schlacht von Tours und Poitiers im Oktober 732 und später jene von Wien im September 1683 sollte die Schlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 entscheidend sein, um den Eroberungszug der Moslems nach Europa zu stoppen. Alle drei Siege wurden neben der Tapferkeit der christlichen Soldaten vor allem göttlichem Beistand und der Hilfe der Muttergottes zugeschrieben.

Seit Lepanto gebraucht man für die Jungfrau Maria offiziell den Titel «Auxilium Christianorum» (Hilfe der Christen), ein Titel, der zurückgeht auf die siegreich aus der Schlacht zurückkehrenden Soldaten, die auf dem Rückweg nach Loreto pilgerten, um der Gottesmutter zu danken.

Mittwoch, 21. Oktober 2020

«Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden.»

Lk 12, 39-48

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