palmsonntagIn den Tagen der Fastenzeit haben wir uns auf Ostern vorbereitet; wir haben uns bemüht um die Bekehrung unseres Herzens und um tätige Nächstenliebe. Mit der ganzen Kirche treten wir nun in die Feier der österlichen Geheimnisse unseres Herrn Jesus Christus ein. Er ist in seine Stadt Jerusalem eingezogen; dort wollte er Lei-den und Tod auf sich nehmen, dort sollte er auch auferstehen. Mit Glauben und innerer Hingabe begehen wir das Gedächtnis seines Einzugs. Wir folgen dem Herrn auf seinem Leidensweg und nehmen teil an seinem Kreuz, damit wir auch Anteil erhalten an seiner Auferstehung und seinem Leben.

Der Einzug Jesu in Jerusalem wird von allen vier Evangelisten berichtet. Markus ist der Nüchternste, bei ihm bleibt alles in bescheidenem Rahmen. Matthäus berichtet grösser und feierlicher. Das Prophetenwort Sacharja 9,9 erfüllt sich: Jesus kommt als König nach Jerusalem, bescheiden und als Friedenskönig. Das Volk aber jubelt ihm zu als dem Sohn Davids, als dem, der „im Namen des Herrn“ kommt.

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Als sich Jesus mit seinen Begleitern Jerusalem näherte und nach Betfage am Ölberg kam, schickte er zwei Jünger voraus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los, und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig, und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.

Die Jünger gingen und taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf der Strasse aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.

Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!

Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.

Mt 21, 1-11

 

Palmzweige - Zeichen der Hoffnung

palmzweig


Die Palmzweige sind Symbole für den Einzug Jesu und dessen Huldigung. Wenn wir nun am Palmsonntag mit grünen Zweigen eine Prozession halten, so drücken wir damit aus, dass wir, so wie die Menschen damals vor Jerusalem, Jesus in unserer Mitte haben wollen und ihn begrüssen. Es ist Ausdruck unserer Freude und unseres Jubels. Wenn wir die Zweige dann nach Hause mitnehmen und hinter ein Kreuz oder Heiligenbild stecken, so soll uns das das ganze Jahr über daran erinnern, dass wir in unserem Leben Jesus folgen wollen.

Die Palmzweige werden vor dem folgenden Aschermittwoch verbrannt und im Aschermittwochsgottesdienst gesegnet. Aus ihrer Asche besteht das Aschenkreuz, das am Aschermittwoch den Menschen auf die Stirn gezeichnet wird.

Pfr. Ernst Fuchs

Wallfahrtsgruppen sind bei uns herzlich willkommen.
Reservationen/Auskunft beim Pfarramt Lachen.

Gottesdienste in der Kapelle im Ried: sonntags 08.30 Uhr, mittwochs um 10.00 Uhr, samstags 17.00 Uhr (ital.).
Täglich um 14.00 Uhr ist Rosenkranz.

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Kath. Pfarramt Heilig Kreuz
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Jeweils um 20.30 Uhr wird das Abendgebet live aus Taizé übertragen

Einzelne Feiern werden live aus der Klosterkirche Einsiedeln übertragen.