glocken 180x120Vielleicht haben Sie sich auch schon gewundert, weshalb der Stundenschlag nicht mehr zu hören ist? Im Mai wurden die neuen Klöppel geschmiedet. Am Montag, 15. Juli 2013, erhält die Pfarrkirche nun die neuen Klöppel und Hammer.

In der folgenden Bilderreihe gestatten wir auf diesem Wege einen Einblick in die interessante Handwerkskunst. Das Handwerk, welches noch professionell in der Schweiz betrieben wird, vermittelt einen bleibenden Eindruck in das urtümliche, aber immer noch sehr wichtige Schmieden.

 

Vom Rohling zum neuen Klöppel

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1. Aus dem Ofen wird der Rohling entnommen. Dieser ist durchgehend bis zum Glühen aufgeheizt worden. Die Temperatur beträgt 1400°C.

Schmiede 02a 2. Das glühende Eisenstück wird auf den Ambos gelegt, eingerichtet und mit bis zu 100 Tonnen Schlagkraft bearbeitet.
Schmiede-03a  3. Für eine feinere Bearbeitung steht ein Schlaghammer mit geringerer Kraft bereit. Die Schmieder arbeiten hier ohne weitere Hilfsmittel. 
Schmiede-04a  4. Der immer noch glühende Klöppel wird mittels Schubleere, Schlaghammer, Kettenzug  und Augenmass in die perfekte Form gebracht. 
Schmiede-05a  5. Bis zum vollständigen Auskühlen werden die geschmiedeten Klöppel gelagert. Vom Kleinsten bis zum Grössten haben diese ein Gewicht zwischen 11 und 250 Kilogramm! 
Schmiede-06a  6. Für eine präzise Herstellung werden die Klöppel vorgängig in den Glocken ausgemessen. Die Profis schmieden anhand der Werkzeichnungen die richtige Klöppelform für die Glocken der Pfarrkirche. 

Sonntag, 20. August 2017
20. Sonntag im Jahreskreis

«Frau, dein Glaube ist groß!»

Mt 15, 21-28

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